Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist eine auf die Funktion der Gelenke gerichtete Therapie, die auf einem gezielten Befund aufbaut. Das bedeutet, dass man zuerst im Detail diagnostiziert, wo und weshalb die Funktion der Gelenke behindert wird. Ein Gelenk kann blockiert sein, weil sich seine Gelenkfläche verhakt, weil ein Muskel verkürzt ist oder weil die Gelenkkapsel durch Ruhigstellung geschrumpft ist.
Mit Hilfe von Massage und Dehnungen beseitigt man die entweder eine Blockierung verursachende oder eine Blockierung begleitende Muskelverspannung oder Verkürzung. Durch die Entspannung der Muskulatur wird der einseitige Pressdruck auf das Wirbelsäulensegment oder das Gelenk beseitigt und dieses kann seine ursprüngliche Lage wieder einnehmen und damit auch seine Funktion wiederaufnehmen.
Dieser Muskelhartspann oder auch Muskelverkürzung entstehen oft infolge von einer inneren Organerkrankung (Headsche Zonen), psychosomatisch oder infolge von Fehlhaltungen, Fehlstatik oder Fehlbelastung.
Ist eine Gelenkfläche verhakt, benutzt man die Technik der Gelenkmobilisation, die mit bestimmten Griffen, nur mit kurzem Hebel, sehr schonend direkt auf das Gelenk einwirkt. Um das therapierte Gelenk wieder in die Körperfunktion zu integrieren nütze ich Behandlungstechniken, die auf das Zusammenspiel von Nerv und Muskel wirken.
Verordnet wird die Manuelle Therapie auf Rezept.

Gelenkschmerzen
Osteopathie

Ausbildung zur Manuellen Therapie
Um die Techniken einwandfrei zu praktizieren, bedarf die Fortbildung in Manueller Medizin 310 Stunden mit anschließender Prüfung. Gelehrt wird die genaue Kenntnis der Gelenkphysiologie und der funktionellen Anatomie und der Funktionsabläufe im menschlichen Körper und die manuelle Befunderhebung.

Kombination mit anderen Therapien \ Heilmethoden
Kombinieren kann man die Manuelle Therapie sehr gut mit einer Wärmebehandlung. Die vorher gut erwärmte Muskulatur lässt sich besser dehnen und der Stoffwechsel zur besseren Ernährung und auch Abtransport von Schlackstoffen im Bindegewebe und der Muskulatur ist schon angeregt.
Ist das Gelenk gelöst kann man auch sehr gut mit Krankengymnastik und Kräftigungsübungen das vorhandene muskuläre Ungleichgewicht wiederherstellen.
Der Schlingentisch lässt eine entspannte Haltung des Patienten zu und manche manuellen Griffe lassen sich damit besser durchführen (z.B. bei Blockaden in der Halswirbelsäule).
Ist eine organische Ursache der Auslöser einer Blockade kann man mit Osteopathischen Techniken das Organ in die Funktion des Körpers integrieren. Falls die Organstörung jedoch zu weit fortgeschritten ist, ist es auch möglich mit Neuraltherapie oder homöopathischen Mitteln dessen Funktion zu unterstützen. Diese Möglichkeiten sind aber Heilpraktiker Leistungen und fallen nicht in den Gebührenrahmen der Krankenkassen und können separat bezahlt werden.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie hier:

Wir beraten und therapieren Sie sehr gerne!

Christel Mutterer, Heilpraktikerin und Physiotherapeutin
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Die vorgenannten Anwendungsgebiete stellen kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände oder Leiden dar.