Entgiftung

Wir Menschen sammeln im Laufe unseres Lebens so manche Giftstoffe ein, die unser Körper auch wieder loswerden muss. Hier stehen dem Körper zur Entgiftung zentrale Entgiftungsorgane wie die Leber, die Nieren, die Haut und die Lunge zur Verfügung welchen wir Ihnen hier kurz beschreiben werden.

Die Leber

Unsere Leber liegt im rechten Oberbauch, direkt unter den Rippen. Sie ist sozusagen ein Hochleistungsorgan. Denn sie entgiftet nicht nur, sondern sie baut Hormone um oder auch ab. Sie macht Eisen und Blutzucker speicherfähig und speichert diese dann in Ihren Zellen und gibt sie bei Bedarf auch wieder frei. Sie speichert fettlösliche Vitamine und bildet Gallenflüssigkeit.
Dann bildet sie Eiweiße, die im Blut benötigt werden. Diese Eiweiße dienen als Transportmittel, zur Immunabwehr und zur Blutgerinnung.
Die Leber macht wasserlösliche Gifte nierengängig, damit diese über den Urin ausgeschieden werden können. Sind die Gifte nicht wasserlöslich werden sie mit Fett emulgiert und über die Gallenflüssigkeit in den Darm transportiert, wo sie mit dem Stuhl ausgeschieden werden.
Wenn es der Leber sehr schlecht geht, dann steigen manche Blutwerte an. Z.B. unter anderem GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase) oder GPT(Glutamat-Pyruvat-Transaminase). Aber auch schon kleinere Unpässlichkeiten der Leber führen zu Funktionseinbußen.

Pflanzliche Unterstützung

Mariendistel, der Löwenzahn und die Artischocke

Leber
Nieren

Die Nieren

Die Nieren liegen rechts und links der Wirbelsäule. Sie dienen hauptsächlich zur Ausscheidung von Abfallprodukten aus dem Eiweißstoffwechsel und von Medikamenten und Umweltgiften. Dabei regulieren sie den Säure-Basen-Haushalt und den Wassergehalt im menschlichen Körper. Außerdem bilden sie Hormone. (Vitamin D und Erythropoetin und Renin)
Das gesamte Blutplasma (ca. 3 Liter) wird innerhalb von 24 Stunden 60-mal in den Nieren gefiltert. Dann werden die Abfallprodukte aus dem Eiweißstoffwechsel (Kreatinin, Harnstoff, und Harnsäure), so wie Fremdstoffe (Medikamente und Umweltgifte) täglich mit ca. 1,5 Liter Endharn ausgeschieden.
Ist die Funktion der Nieren gestört so steigt u.a. der Kreatininwert, der Harnsäurewert und der Harnstoffwert im Blut an. Im Urin testet man mit Teststreifen ob darin Blut, weiße Blutkörperchen, Eiweiß, Glukose vermehrt enthalten sind.

Pflanzliche Unterstützung

Birke, die Goldrute und der Ackerschachtelhalm

Die Haut

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Sie kann bis zu 2 Quadratmeter bedecken und bis zu 10 kg wiegen.
Sie schützt unseren Körper vor schädlichen Einflüssen, stellt mit Temperaturempfinden und Tastempfinden ein wichtiges Sinnesorgan dar. Außerdem hält sie die Körpertemperatur aufrecht und beteiligt sich an der Regulation des Wasserhaushaltes.
Ca. 300 ml Schweiß verlieren wir pro Tag ohne das wir es merken. Im Sport kann es um ein vieles höher sein. Mit dem Schweiß sondern wir auch Salz, Harnstoff, Harnsäure, Aminosäuren, Ammoniak Zucker, Milchsäure und Ascorbinsäure aus.

Pflanzliche Unterstützung

Schweißtreibende Pflanzen sind z.B. die Linde, der Beifuß und der Holunder.

Die Lymphe

Ist farblos und enthält, Wasser, Fett, Eiweiß und Zellen. Sie wird über ein eigenes Gefäßnetz transportiert und gelangt so von blind endenden Kapillargefäßen im Zwischenzellraum zu den größeren Lymphgefäßen. Diese werden von Lymphknoten unterbrochen, die die Lymphe filtern und Krankheitserreger, Fremdkörper und große Zellen ausscheiden. Schließlich endet die Hauptlymphbahn im Venenwinkel und die Lymphe wird über die Nieren ausgeschieden. Deshalb dient das Lymphsystem zur Immunabwehr.
Täglich werden ca. 2l Lymphe produziert. Dies kann aber vom Körper nach Bedarf auf ein Vielfaches gesteigert werden. Nach Knieoperationen wird gerne Lymphdrainage verordnet, um die Schwellung schneller abzuleiten. Der Heilungsprozess verbessert sich dadurch.

Pflanzliche Unterstützung

Rosskastanie und der Steinklee

Wir beraten und therapieren Sie sehr gerne!

Christel Mutterer, Heilpraktikerin und Physiotherapeutin
Sprechen Sie uns an!

Die vorgenannten Anwendungsgebiete stellen kein Heilversprechen oder die Garantie
einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände oder Leiden dar.