Elektrotherapie2018-03-06T21:07:07+00:00

Elektrotherapie

Viele Patienten melden sich an und sagen ängstlich, dass auf dem Rezept
Krankengymnastik mit Elektroschocktherapie steht-.
Doch sein Sie beruhigt! Mit Schock hat die Elektrotherapie zum Glück nichts zu tun.
Wir nutzen ein spezielles Gerät mit dem man verschiedene Stromformen erzeugen kann, wie zum Beispiel:

  • Galvanisation
    Die eine Durchblutungsverbesserung bewirkt. Soll eine Salbe tief ins Gewebe eingebracht werden, helfen die Elektronen des Gleichstromes die elektrisch geladenen Ionen der Salbe zu transportieren.

  • Faradischer Schwellstrom
    Er wird z.B. bei der Muskelkräftigung eingesetzt.

  • Impulsgalvanisation
    Wirkt durchblutungsfördernd und lockernd auf die Muskulatur. Auch Hämatome werden schneller abgebaut.

  • Diadynamischer Strom
    Wirkt vor allem bei Neuralgien und chronischen Schmerzzuständen schmerzdämpfend.

  • Ultrareizstrom
    Schmerzzustände bei verspannter Muskulatur, Arthrosen und Osteochondrosen.

  • Tens
    Schmerzbehandlung bei chronischen Neuralgien und Myalgien.

Der Stromfluss wird mittels 2 Elektroden, die durch Gummibänder an der betroffenen Stelle fixiert werden, erzielt. Die Elektronen fließen durch die Haut und Muskulatur von der Anode, dem Pluspol zur Kathode dem Minuspol. Beim Galvanischen Strom ist die Kathode, die reizintensive Elektrode.
Bei Biphasischen Stromformen wechselt die Polarität ständig. Der Vorteil ist dabei dass man eine höhere Dosierung wählen kann, weil die Ströme auch für sensible Patienten besser verträglich sind.
Die Patienten spürt dabei nur ein Kribbeln ähnlich dem durch Ameisen.

Hier findet die Elektrotherapie Anwendung:

  • Schmerzzustände am Bewegungsapparat (Muskeln und Gelenke)

  • Durchblutungsstörungen des Gewebes

  • Abnahme der Muskelmasse bei akuten und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates, nach Unfällen und bei Erkrankungen des peripheren Nervensystems

  • Lähmungen

  • Chronisch entzündliche Prozesse

  • Nicht aktivierte Arthrose

  • Muskelschmerz-Syndrome (Myalgische Syndrome)

  • Inkontinenz aufgrund von Schwäche der Beckenbodenmuskulatur

Nicht behandelt wird unter folgenden Bedingungen:

  • Fieberhafte, hochentzündete Erkrankungen

  • Schwangerschaft
  • Patienten mit Herzschrittmachern oder anderen implantierten Stimulatoren
  • Bösartige Tumore

  • Spastische Lähmungen

  • Hautdefekte

  • Implantate mit Metallteilen im Behandlungsgebiet

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie hier:

Wir beraten und therapieren Sie sehr gerne!

Christel Mutterer, Heilpraktikerin und Physiotherapeutin
Sprechen Sie uns an!

Die vorgenannten Anwendungsgebiete stellen kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände oder Leiden dar.

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